Garten-Boom (Corona-Ära)
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Garten-Boom (Corona-Ära)Die Nachfrage auf einen Blick
Suchdaten bis Juli 2026- Ø Suchen pro Monat
- Monatliche SuchenSpitze 45.800Aug 25Jul 26
Google-Suchanfragen, gemittelt über zwölf Monate.
- Im Jahresvergleich
- Weniger Nachfrage
Ø Suchen pro Monat
Weniger Suchnachfrage als im Vergleichszeitraum.
- Jüngste drei Monate
- Weniger Nachfrage
Ø Suchen pro Monat
Weniger Suchnachfrage als im Vergleichszeitraum.
Google Deutschland · Suchanfragen · Bestandsstand 1. September 2026
Zeiträume & Berechnung
„Suchdaten bis“ nennt den letzten in der Datenreihe genannten Monat dieses Themas. Der Bestandsstand bezeichnet den gemeinsamen Datenbestand; er ist kein zusätzlicher Messmonat. Spätere Textänderungen bringen nicht automatisch neue Suchdaten mit.
- Ø Suchen pro Monat
- August 2025 bis Juli 2026
- Im Jahresvergleich
- August 2025 bis Juli 2026 gegenüber August 2024 bis Juli 2025
- Jüngste drei Monate
- Mai 2026 bis Juli 2026 gegenüber Mai 2025 bis Juli 2025
Die Balken zeigen monatliche Durchschnittswerte. Innerhalb jedes Vergleichs beginnen beide Balken bei null und verwenden dieselbe Skala. Suchanfragen sind keine einzelnen Personen.
| Monat | Suchanfragen |
|---|---|
| August 2025 | 30.600 |
| September 2025 | 21.600 |
| Oktober 2025 | 15.400 |
| November 2025 | 10.600 |
| Dezember 2025 | 9.600 |
| Januar 2026 | 17.200 |
| Februar 2026 | 25.800 |
| März 2026 | 45.800 |
| April 2026 | 45.800 |
| Mai 2026 | 38.700 |
| Juni 2026 | 24.600 |
| Juli 2026 | 20.100 |
Suchverlauf
Zuletzt 20.100 Suchen/Monat
Die Nachfrage zieht ab Februar an und erreicht im April ihren Höhepunkt. Wer Ware führen will, disponiert am besten im Januar.
Für „garten ideen" kommen 15.258 Suchen pro Monat bei Google und 1.159 bei Amazon zusammen. Überwiegend Recherche. Das Thema ist erklärungsbedürftig, ohne Inhalte verkauft es sich schwer.
Amazon-Suchvolumen, Erhebung vom 10. August 2026.

Was wurde aus diesem Trend?
In den Corona-Jahren wurde der eigene Garten zum Projektfeld der Nation: Gewächshäuser wurden selbst gebaut, Terrassen angelegt, Hochbeete geplant. Die Nachfrage nach Garten-Ideen, Bauanleitungen und Material explodierte, Baumärkte und Garten-Content-Seiten erlebten Rekordjahre. Dieser Boom war real, aber er war an eine Ausnahmesituation gekoppelt. Mit dem Ende der Sondersituation ist auch die Sondernachfrage gegangen: Der große Selbermach-Garten-Boom ist endgültig vorbei.
Was unsere Daten zeigen
Die beobachteten Suchbegriffe erreichen zusammen im Monatsmittel 25.483 Suchanfragen. Der Jahresvergleich beträgt −32 %, das Momentum −35 %. Zum Bündel gehören Gartenideen sowie Anleitungen für Gewächshaus und Terrasse. Für die Bewertung eines Verlaufs sollten saisonale Ausschläge und längerfristige Veränderungen getrennt betrachtet werden. Aus dem Vergleich zweier Zeitfenster allein ergibt sich keine Erklärung für deren Ursachen.
Warum die Kurve kippte
Der Boom lebte von zwei Effekten, die beide aufgebraucht sind. Erstens Nachholeffekte: Wer 2020 bis 2022 zu Hause festsaß, hat sein Gartenprojekt umgesetzt, die Terrasse steht, das Gewächshaus auch. Solche Projekte macht man nicht jedes Jahr neu. Zweitens Budgetverschiebung: Die frei gewordenen Mittel wandern wieder in Reisen und zunehmend in Energie-Projekte am Haus. Die Zielgruppe ist nicht verschwunden, sie priorisiert nur anders.
Finger weg, oder?
Für Agenturen & Marketer: DIY-Garten-Kampagnen und Ratgeber-Portale nach Corona-Vorbild treffen auf ein Drittel weniger Nachfrage bei unverändert viel Bestands-Content, die Sichtbarkeitskosten stehen in keinem Verhältnis mehr zum Potenzial. Für E-Commerce: Kein Aufbau neuer Sortimente rund um Garten-Großprojekte. Was bleibt: Pflege, Ersatz und Saisonartikel für die vielen in der Boom-Zeit angelegten Gärten, Terrassen und Gewächshäuser, Bestandsgeschäft statt Projektgeschäft. Für Content-Creator: Neue „Garten-Ideen“-Kanäle starten gegen ein übersättigtes Archiv aus den Boom-Jahren; wer im Thema bleiben will, bedient besser die Pflege- und Instandhaltungsfragen der bestehenden Projekte.
Was stattdessen
Das Budget der Zielgruppe ist dorthin gewandert, wo Haus und Garten weiterhin investiert wird: in Energie-Projekte, von der Balkon-Photovoltaik über Speicher bis zur energetischen Modernisierung. Wer die Haus-und-Garten-Zielgruppe erreichen will, findet sie 2026 eher beim Thema Energie als beim Hochbeet. Der Garten selbst bleibt als Pflege- und Bestandsthema bestehen, trägt aber kein Wachstumsgeschäft mehr.
Quellen: Google-Suchvolumen Deutschland 08/2020 bis 06/2026 (DataForSEO).
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