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PR & B2B-Sichtbarkeit

▼ fallendMarketing & Business-42 % ggü. VorjahrØ 3.831 Suchen/MonatDaten: Sep 20Jun 26
PR & B2B-Sichtbarkeit
Titelbild zum Thema, mit KI erzeugt. In Druckauflösung über die Werkbank.
10.12520.25030.37540.500Sep 20Jun 26zuletzt 590/Monat
FINGER WEG

Die Nachfrage fällt (-42 % ggü. Vorjahr) — ein Einstieg jetzt investiert in eine kippende Kurve.

Nach welcher Regel? (offengelegt)
Die Empfehlung folgt einer festen, offengelegten Regel (Version v1, eingefroren am 04.08.2026) — keine Einzelfall-Meinung, keine Zeitprognose:
REIN: Jahreswachstum > +80 % und Momentum (letzte 3 Monate vs. Vorjahr) > +20 %.
REIN MIT DIFFERENZIERUNG: Jahreswachstum > +20 %.
WARTEN/EVERGREEN: Jahreswachstum zwischen −15 % und +20 %.
FINGER WEG: Jahreswachstum < −15 % — bei vorherigem starkem Anstieg gilt der Trend als „über Zenit".
Saisonale Muster (Spitzenmonat > 2,2× Monatsmittel) werden nicht als Trend gewertet. Dieselbe Regel wurde rückwärts über 6 Jahre Historie getestet — Ergebnis inkl. aller Fehlgriffe auf der Scoreboard-Seite.
Zeitpunkt und Nachfrage
Nachfragespitze im Mai

Die Aufmerksamkeit zieht ab März an und erreicht im Mai ihren Höhepunkt. Inhalte dazu wirken am besten, wenn sie im April stehen.

Kaufabsicht

Für dieses Thema liegt kein Amazon-Suchvolumen vor. Das spricht meist dafür, dass es nichts ist, was über Amazon gekauft wird.

Für Content und Video
Gut besetzt13 Kanäle · Median 24 Monate alt · 7.464 Aufrufe im Mittel

13 Kanäle teilen sich das Feld, der stärkste steht 2 Mal in den Top-Treffern. Ohne eigenen Blickwinkel wird es schwer.

Gemessen an den 15 führenden YouTube-Treffern in Deutschland. Zeigt das Angebot, nicht die Nachfrage.

Warum jetzt: AI Overviews verschieben Budget von SEO zu PR/Brand.

Was hier passiert

Die These klang schlüssig: Wenn KI-Suchmaschinen Antworten direkt generieren, wird klassische PR — Medienpräsenz, Expertenstatus, Marke — zur neuen Sichtbarkeitswährung, und die Nachfrage nach PR-Agenturen und Personal Branding müsste steigen. Die deutschen Suchdaten erzählen jedoch das Gegenteil: Das Interesse an beiden Begriffen ist massiv eingebrochen. Der erwartete GEO-Nebeneffekt findet in der Suchnachfrage bislang schlicht nicht statt.

Was unsere Daten zeigen

Die Keywords „pr agentur“ und „personal branding“ erreichen Ø 3.831 Suchen/Monat. Der Jahresvergleich liegt bei −42 % — der steilste Rückgang dieser Ausgabe. Das Momentum von −21 % zeigt, dass der Fall sich zuletzt verlangsamt hat, aber weiter anhält: keine Bodenbildung, keine Trendwende. Dass Agentur-Suche und Selbstvermarktungs-Begriff parallel fallen, spricht gegen einen Einzeleffekt — hier kühlt ein ganzes Themenfeld ab.

Warum die Kurve kippt

Die naheliegendste Erklärung ist unbequem: PR- und Branding-Budgets sind in wirtschaftlich angespannten Zeiten traditionell die ersten, die fallen — und die Beratungs-Nachfrage folgt den Budgets. Dazu kommt ein Rechercheweg-Effekt: Wer heute einen Dienstleister sucht, fragt zunehmend KI-Assistenten statt Google — ausgerechnet die Disziplin, die von der KI-Suche profitieren wollte, verliert durch sie ihre messbare Such-Nachfrage. Und der Begriff Personal Branding trägt inzwischen Abnutzungsspuren: Er klingt nach 2020er-LinkedIn, nicht nach Zukunft.

Was das jetzt bedeutet

Für Agenturen & Marketer: Wer selbst PR- oder Branding-Leistungen anbietet, kann sich nicht auf eingehende Suchnachfrage verlassen — Neugeschäft entsteht derzeit über Empfehlung, Netzwerk und aktiven Vertrieb, nicht über die Google-Suche. SEO-Investitionen in diese Keywords sind schwer zu rechtfertigen. Für Gründer & Investoren: Tools und Plattformen, die auf einen wachsenden PR-/Branding-Beratungsmarkt wetten, sollten den Business Case gegen diese Zahlen neu rechnen — nicht mehr einsteigen, solange die Kurve fällt. Für Content-Creator: Kurs- und Ratgeber-Content unter dem Label Personal Branding verliert Publikum; wer das Thema besetzt, sollte auf die Begriffe achten, unter denen die Nachfrage weiterlebt — etwa Sichtbarkeit in KI-Antworten — statt am alten Vokabular festzuhalten.

Ausblick

Kurzfristig spricht nichts für eine Erholung; das verlangsamte Momentum deutet allenfalls auf eine Bodenbildung auf deutlich niedrigerem Niveau hin. Strategisch bleibt die Ausgangsthese interessant — Markenbekanntheit als Rankingfaktor in KI-Antworten —, aber sie materialisiert sich bisher nicht in Suchnachfrage nach klassischen PR-Begriffen. Zu beobachten ist, unter welchem neuen Vokabular dieses Bedürfnis wieder auftaucht; dieses Keyword-Set jedenfalls hat seinen Zenit hinter sich.

Quellen: Google-Suchvolumen Deutschland 08/2020–06/2026 (DataForSEO); analysierte Keywords: „pr agentur“, „personal branding“.

Beobachtete Suchbegriffe
pr agenturpersonal branding

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