Rohstoff- & Schrottpreise
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Rohstoff- & SchrottpreiseDie Nachfrage auf einen Blick
Suchdaten bis Juni 2026- Ø Suchen pro Monat
- Monatliche SuchenSpitze 36.600Jul 25Jun 26
Google-Suchanfragen, gemittelt über zwölf Monate.
- Im Jahresvergleich
- Mehr Nachfrage
Ø Suchen pro Monat
Mehr Suchnachfrage als im Vergleichszeitraum.
- Jüngste drei Monate
- Mehr Nachfrage
Ø Suchen pro Monat
Mehr Suchnachfrage als im Vergleichszeitraum.
Google Deutschland · Suchanfragen · Bestandsstand 1. September 2026
Zeiträume & Berechnung
„Suchdaten bis“ nennt den letzten in der Datenreihe genannten Monat dieses Themas. Der Bestandsstand bezeichnet den gemeinsamen Datenbestand; er ist kein zusätzlicher Messmonat. Spätere Textänderungen bringen nicht automatisch neue Suchdaten mit.
- Ø Suchen pro Monat
- Juli 2025 bis Juni 2026
- Im Jahresvergleich
- Juli 2025 bis Juni 2026 gegenüber Juli 2024 bis Juni 2025
- Jüngste drei Monate
- April 2026 bis Juni 2026 gegenüber April 2025 bis Juni 2025
Die Balken zeigen monatliche Durchschnittswerte. Innerhalb jedes Vergleichs beginnen beide Balken bei null und verwenden dieselbe Skala. Suchanfragen sind keine einzelnen Personen.
| Monat | Suchanfragen |
|---|---|
| Juli 2025 | 12.020 |
| August 2025 | 12.220 |
| September 2025 | 13.400 |
| Oktober 2025 | 16.800 |
| November 2025 | 14.800 |
| Dezember 2025 | 16.200 |
| Januar 2026 | 36.600 |
| Februar 2026 | 27.700 |
| März 2026 | 34.200 |
| April 2026 | 27.600 |
| Mai 2026 | 23.500 |
| Juni 2026 | 20.900 |
Suchverlauf
Zuletzt 20.900 Suchen/Monat
Die Aufmerksamkeit zieht ab Januar an und erreicht im März ihren Höhepunkt. Inhalte dazu wirken am besten, wenn sie im Februar stehen.
Für dieses Thema liegt kein Amazon-Suchvolumen vor. Das spricht meist dafür, dass es nichts ist, was über Amazon gekauft wird.

Was hier passiert
Vom Kupferkabel im Keller bis zum Hartmetall-Schrott aus der Werkstatt: Suchen nach Rohstoff- und Schrottpreisen wachsen in ungewöhnlicher Breite. Zwei Gruppen treiben das Volumen, Verwerter und Handwerker, die Altmetall zu Geld machen wollen, und Kleinanleger, die jenseits von Gold physische Sachwerte entdecken. Kupfer, Zinn, Aluminium, Wolfram: Die Preisrallye der Industriemetalle macht aus einem Nischenthema für Schrotthändler ein Alltagsthema für Preisbewusste und Anleger. Bemerkenswert ist dabei die soziale Breite: Vom Handwerksbetrieb mit Metallresten über den Haushaltsauflöser bis zum ETF-müden Sparer suchen sehr unterschiedliche Gruppen nach denselben Preisinformationen.
Was unsere Daten zeigen
Die beobachteten Suchbegriffe erreichen zusammen im Monatsmittel 21.328 Suchanfragen. Der Jahresvergleich beträgt +47 %, das Momentum +69 %. Die Begriffe decken unterschiedliche Rechercheanlässe ab: „Kupfer kaufen“ steht neben Preisfragen zu Hartmetallschrott, Zinn, Aluminium und Wolfram. Eine gemeinsame Suchkurve ersetzt weder die Preisreihe des jeweiligen Rohstoffs noch eine Prüfung des konkreten Geschäfts.
Warum gerade jetzt
Die Rallye hat fundamentale Treiber: Energiewende, Netzausbau, Rechenzentren und Rüstung konkurrieren um begrenzte Metallmengen. Kupfer notierte laut Goldinvest 2026 zeitweise über 11.800 US-Dollar je Tonne, rund drei Prozent über dem bisherigen Rekord, bei drohendem strukturellem Angebotsdefizit. Steigende Preise machen Schrottverwertung lukrativer und ziehen gleichzeitig Anlegerinteresse an; beides schlägt sich unmittelbar in Suchvolumen nieder.
Chancen
Für Agenturen & Marketer: Schrott- und Metallankäufer sind digital meist schwach aufgestellt, lokale SEO- und Preisrechner-Projekte für Verwerter treffen wachsende, transaktionsnahe Nachfrage. Für E-Commerce: Physische Metallprodukte für Kleinanleger (Barren, Granulat) und Ankaufsservices lassen sich als Kategorie ausbauen; Preistransparenz ist das zentrale Conversion-Argument. Für Gründer & Investoren: Plattformen, die Schrottpreise standort- und sortenrein vergleichbar machen, digitalisieren einen fragmentierten Milliardenmarkt, das Modell „Check24 für Altmetall“ existiert erst in Ansätzen. Für Content-Creator: Erklärformate zu Metallpreisen, Sorten und Verwertung verbinden Ratgeber-Traffic mit Affiliate- und Lead-Monetarisierung.
Risiken & Ausblick
Das Risiko ist die Zyklik: Rohstoffpreise sind volatil, und eine Konjunkturabkühlung oder Angebotsausweitung kann die Rallye, und mit ihr das Suchinteresse, schnell abkühlen. Anlageorientierter Content bewegt sich zudem im regulierten Umfeld; unseriöse Kaufempfehlungen sind ein Reputations- und Rechtsrisiko. Die strukturelle Nachfrageseite (Elektrifizierung, Netzausbau, Verteidigung) ist allerdings auf Jahre angelegt und spricht gegen einen schnellen Einbruch. Einordnung: steigend mit zyklischem Risiko, der Verwertungs-Teil des Trends ist dabei robuster als der Spekulations-Teil, weil Altmetall auch in schwachen Marktphasen anfällt und verkauft wird.
Quellen: Google-Suchvolumen Deutschland 08/2020 bis 06/2026 (DataForSEO) · Goldinvest: Kupferpreis auf Rekordkurs
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